moderntimes_1800 kammerorchester auf originalinstrumenten

"Der Liederabend"
moderntimes_1800, Juliane Banse, Michael Schade,
Patricia Petibon, Sylvie Rohrer und Tobias Moretti
Salzburger Festspiele, Großer Mozarteumssaal, am 25. und 28. Juli 2006

Pressespiegel

 

DER LIEDERABEND IM MOZARTEUM:
EINE KONGENIALE VORSTELLUNG

„Als fantastisches kleines Gesamtkunstwerk entpuppte sich am Dienstag im Großen Saal des Mozarteums bei den Salzburger Festspielen Der Liederabend ...
Es knisterte an diesem heißen Abend, und das diesmal 31-köpfige Orchester moderntimes, 2003 von der Oboistin Julia Moretti und Ilia Korol gegründet, verstärkte den bezaubernden Effekt: lebendiges Musizieren auf höchstem Niveau, mit Herzblut gespielt. So zeitgemäß kann Mozart sein“.
Norbert Mayer, DIE PRESSE, 27. Juli 2006

 

 

„Tobias Moretti und Michael Schade haben für die Salzburger Festspiele eine besondere Art Musiktheater gestaltet ... neben der musikalischen Qualität ist dieses feine Netz aus Blicken, Gesten und Haltungen ein Beobachtungsgenuss. Eine frische Antwort auf die Gediegenheit, die Klassik-Konzerte oft umschwebt.“
J. Schmitzberger, KURIER, 27. Juli 2006

 

 

SALZBURGER FESTSPIELE:
UMJUBELTER LIEDERABEND RUND UM MOZART

„Der Liederabend war so vielleicht gar kein Liederabend, hatte aber alles, was ein Abend mit Mozart bieten kann: Tiefe und Leichtigkeit, Witz und Abgründe“
Clemens Panagl, SALZBURGER NACHRICHTEN, 27. Juli 2006

 

 

„Der Liederabend also: Statt Klavierliedern Arien und Symphoniesätze; statt Mozart-Briefen Texte von Artmann, Kafka oder Bernhard; statt eines Flügels ein komplettes Kammerorchester. Moderntimes nennt sich dieses ... und musizierte am Dienstag, im verdunkelten Großen Saal des Mozarteums auf Originalinstrumenten munter und widerborstig drauf los.“
Florian Oberhummer, SALZBURGER VOLKSZEITUNG, 27. Juli 2006

 

 

„War das ein Gejole und Gejuble, Geklatsche und Getrampel im Salzburger Mozarteum. Warum? Aus lauter Freude und Vergnügen über ein Festspiel-Programm, das sich recht harmlos Der Liederabend nennt und von Michael Schade und Tobias Moretti mit Musik und Literatur ausgeheckt wurde.
Bei dem vom ukrainischen Geiger Ilia Korol und der Oboistin Julia Moretti 2003 gegründeten Orchester moderntimes dachte ich zu Beginn, oje, das wird eine grobe klotzige Geschichte. Die Musiker haben sich aber so in allem gesteigert, dass es am Ende eine schiere Freude war.
Ganz und gar im Glück beginnt das Grübeln: Warum hat es solche Liederabende nicht schon früher und öfter gegeben? Weil es halt immer die richtigen Menschen und Künstler braucht. Schön, dass es so gestimmt hat.“
Hans Langwallner, KRONEN ZEITUNG, 27. Juli 2006

 

 

„Im Mozarteum wurde ein von Michael Schade und Tobias Moretti gestalteter Abend mit Mozart-Arien und ausgewählten Texten heftig akklamiert.
Der Applaus im Großen Saal des Salzburger Mozarteums wollte kein Ende nehmen. Das Publikum zeigte sich begeistert von den Rezitationen von Tobias Moretti und Sylvie Rohrer, den Sängerkünsten von Juliane Banse, Patricia Petibon und Michael Schade und den Darbietungen des Kammerorchesters moderntimes.“
Wolfgang Huber-Lang, APA, 26. Juli 2006

 

 

DER LIEDERABEND WAR IN WIRKLICHKEIT EIN CHARMANT INSZENIERTER ARIEN- UND REZITATIONSABEND
„Da war man wirklich neugierig drauf, wie eine Sängerin auf Festspielniveau mit der ‚Abendempfindung’ zu Rande kommt – und dann war Der Liederabend der Salzburger Festspiele 2006 ein dramatisierter Arien-Abend: Juliane Banse und Michael Schade sangen Mozartarien und –duette, begleitet vom 2003 gegründeten Originalklangorchester moderntimes. Sylvie Rohere und Tobias Moretti rezitierten Texte von HC. Artmann, Thomas Bernhard, Raoul Schrott, Botho Strauß, Ingeborg Bachmann, Franz Kafka und Sophokles ... Das Orchester moderntimes begleitete temperamentvoll und musikantisch ...
... Ein charmanter anspruchsvoller und musikalisch anregender Abend, dem man gern nachsah, dass er kein Liederabend war.“
Heidemarie Klabacher, DrehPunktKultur.at, 26. Juli 2006

 

 

„Das Projekt des Schauspielers (und ausgebildeten Komponisten) Tobias Moretti und des Tenors Michael Schade bringt Wort und Ton in nächste Nähe zueinander, Auszüge aus Texten und musikalische Beiträge folgen sich Schlag auf Schlag ... Dass die knapp anderthalb Stunden so rasch vergingen, hängt auch mit der Virtuosität der Darbietung zusammen. Die Schweizer Burgschauspielerin Sylvie Rohrer und vor allem Tobias Moretti ließen die gedruckten Wörter förmlich zu Klang werden, während Michael Schade und die Sopranistin Juliane Banse ihre Nummern nicht nur ganz aus dem Text heraus gestalteten, sondern auch wie Schauspieler agierten. Eine Entdeckung zudem das von dem Konzertmeister Ilia Korol und der Oboistin Julia Moretti geleitete Orchester moderntimes, das sich durch die Epochen hindurch der Instrumente und der Spielweisen bedient, die der Entstehungszeit der jeweils gespielten Stücke entsprechen. Höhepunkt des Abends war die Arie Vorrei spiegarvi, oh Dio (KV 418), für welche die Sopranistin Patricia Petibon auf einen überhellen Lichtstrahl aus seiner Seitentür aufs Podium zu schweben schien – und der musikalische Ausdruck nahm das voll und ganz auf.“
Dr. Peter Hagmann, Neue Zürcher Zeitung, 3. August 2006

 

 

„Droben auf der Bühne singen und sprechen zwei Schauspieler und drei Sänger in Gedichten und Texten von Kafka, Heine, H.C. Artmann, Botho Strauß, Bernhard, Sophokles und in Arien allein von Mozart von der Gefährlichkeit, der Unmöglichkeit, der Tollheit, der Verrücktheit der Liebe. Sie wandeln höchst ausdrucksstark auf den schmalen Gratschnittstellen, wo das Schöne aufs Abgründige, das Surreale aufs Betrügerische, das begehrliche aufs Verbrecherische treffen – und alle einsamst zu zweit scheinen. So bringen sie, begleitet vom Kammerorchester moderntimes die Höllenhimmelsehnsuchtstemperaturen noch einmal zum Überkochen. ...“
G. Stadelmayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juli 2006

 

 

„Das Kammerorchester moderntimes, von Ilia Korol an der ersten Geige angeführt, musiziert herzhaft zupackend mit Temperament und rhythmischem Drive. An diesem ebenso anregenden wie gehaltvollen Abend, der nur knapp eineinhalb Stunden dauerte, lag die Würze sowohl in der Kürze aber auch in der glänzenden Präsentation der Ausführenden.“
Elisabeth Aumiller, Reichenhaller Tagblatt, 29/30. Juli 2006

 

 

„Ein junges Orchester, moderntimes aus Wien, unterstützt auf idealer Weise eine Aufführung, die abgeschlossen wird mit dem enthusiastischstem Applaus, den wir je in Salzburg erlebt haben.“
Xavier Cester, Avui (Spanien) 31.Juli 2006